Burg Querfurt - Im BurghofZweifellos: Burg Querfurt ist eine der größten Touristen-Attraktionen Sachsen-Anhalts. Die Superlative reihen sich nahtlos aneinander: Älteste, größte und besterhaltene Burg an der Straße der Romanik. Die 880/899 erstmals im Hersfelder Zehntverzeichnis erwähnte Burg hat drei imposante Türme (Marterturm, Dicker Heinrich und Pariser Turm), zwei Ringmauern und extrem starke Befestigungsanlagen. Dies war Garant dafür, dass die Burg nie erobert wurde; nicht einmal während der heftigen und langen Belagerungen und Beschießungen im Dreißigjährigen Krieg. Allerdings wurde sie – friedlich – an die Schweden übergeben und konnte so ihre mittelalterliche Substanz bewahren.

2017 06 chemiemuseum drehrad klBei einem Arbeitsbesuch Mitte Juni in ihrem Bundestagswahlkreis (Mansfelder Land/Teile des Saalekreises) erfuhr Katrin Budde, dass es bereits in den 1960er Jahren in der Chemieregion Mitteldeutschland sehr intensive Bemühungen um ein Chemiemuseum gab. Prof. Klaus Krug, der 1960 an der Hochschule Merseburg seine Lehrtätigkeit begann, erinnert sich: „Es lag sogar schon ein Raumkonzept für das Schloss Merseburg vor.“ Dass aber erst die Stilllegung und Demontage der gesamten Calciumkarbid-Produktion und der älteren Chloralkali-Elektrolysen zwischen 1990 und 1994 die Chance für ein Deutsches Chemiemuseum bot, ist eine Ironie der Geschichte.“ Doch tatsächlich bot der Rückbau die Möglichkeit, Ausrüstungen und Anlagen aus den Schkopauer Buna-Beständen zu erwerben und für das Museum bereitzuhalten. Die Merseburger Professoren Klaus Krug und Hans Joachim Hörig griffen zu, gründeten 1993 den Förderverein „Sachzeugen der chemischen Industrie“ (SCI) und versuchten an Geschichte zu retten, was zu retten war.

Ausschuss der Regionen – 123. Plenartagung

Gleich mit zwei Initiativstellungnahmen unter sachsen-anhaltischer Leitung fand die 123. Plenartagung des Ausschusses der Regionen (AdR) am 11./12. Mai in Brüssel statt. Vertreten durch die beiden AdR-Mitglieder Herr Staatsekretär Dr. Schneider und Frau Katrin Budde nehmen hierbei die Stimmen Sachsen-Anhalts sowie der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften eine besondere Rolle im europäischen Kontext ein. So hat der AdR als erste EU-Institution überhaupt einen förmlichen Standpunkt zur EU-Kohäsionspolitik nach 2020 eingenommen. Berichterstatter StS Dr. Schneider legte hierzu die Stellungnahme zur „Zukunft der Kohäsionspolitik nach 2020“ vor. Die Stellungnahme setzt sich für eine starke, zielorientierte Kohäsionspolitik nach 2020 ein, die durch Verwaltungsvereinfachung und eine stärkere Einbindung der Regionen bei der Programmgestaltung zu einer effektiveren und auf die Bedürfnisse der Bürger zugeschnittenen Förderpolitik führen soll.

2017 05 bochum1 klÜber eine nachdenklich machende Veranstaltung der Bochumer Bürger- und Wählerinitiative im Landtagswahlkampf von Nordrhein-Westfalen berichtet Ulrich Heinemann. Nachfolgend seine Eindrücke:

Es war schon beklemmend, was Katrin Budde am Dienstag Abend in der Synagoge Bochum über die Ausfälle der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen- Anhalt zu berichten wusste. Die SPD-Abgeordnete aus Magdeburg war Gast einer gut besuchten Veranstaltung der Bochumer Bürger- und Wählerinitiative (BWI). Mit in der Gesprächsrunde, die von BWI-Sprecherin Barbara Menke moderiert wurde, die Bochumer Landtagskandidaten Carina Gödecke und Karsten Rudolph.

Marko Mühlstein und Katrin BuddeGemeinsam mit der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) präsentierte ich in Brüssel das Energieland Sachsen-Anhalt. Eingeladen hatten der EU-Ausschus der Regionen (AdR) und das Forschungs- und Innovationsnetzwerk europäischer Regionen (European Research and Innovation Network – ERRIN). Die Teilnehmer der Veranstaltung „Innovative Energielösungen für die europäischen Regionen und Städte“ hörten aufmerksam zu, was Sachsen-Anhalt als Vorreiterregion bei Erneuerbaren Energien in Deutschland zu bieten hat. Tatsache ist: Sachsen-Anhalt hat sehr früh, schon Anfang der 1990er-Jahre, die Weichen für Erneuerbare Energien gestellt, u.a. mit der Festlegung von Windvorranggebieten. Heute zahlt sich das mit fast 50 Prozent Erneuerbaren-Anteil an der Bruttostromerzeugung aus. Tragende Säule bei uns ist die Windenergie, gefolgt von Biogasanlagen sowie Photovoltaik.