Parteitag kleinIch bin gestern, bei zwei Gegenkandidatinnen, im ersten Wahlgang auf Listenplatz 2 unserer Landesliste zur Bundestagswahl 2017 gewählt worden. Danke an die Genossinnen und Genossen aus dem Bundestagswahlkreis 74, die an mich glauben und mich aufgestellt haben. Danke an alle Delegierten, die mich unterstützt haben. Ich werde euer Vertrauen nicht enttäuschen. Es gibt viel zu tun in Berlin... für unsere Regionen in Ostdeutschland.

Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen im Wahlkampf und werde euch an dieser Stelle ebenso wie auf meiner Facebook-Seite (www.facebook.com/buddekatrin) auf dem Laufenden halten.

2017 0207 VST Interview klein

Die Magdeburger Volksstimme veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 7. Februar 2017 ein ausführliches Interview mit mir. Hauptthema ist meine Kandidatur für den nächsten Bundestag. Nachfolgend Auszüge daraus.

Volksstimme: Frau Budde, die SPD ist in Aufbruchstimmung. Die Umfragewerte sind so gut wie seit zwei Jahren nicht mehr. Das liegt vor allem am neuen Spitzenkandidaten Martin Schulz. Warum kann er den Job besser als Parteichef Sigmar Gabriel?

Er kann besser begeistern. Martin Schulz vermittelt den Menschen das Gefühl, dass er einer von ihnen ist. Ich glaube, dass die Leute gerne jemanden wählen, bei dem sie das Gefühl haben, dass er sie versteht. Und Martin Schulz hat einen großen Vorteil: Er ist kein Fachpolitiker. Er steht für eine soziale Kompetenz, für Gerechtigkeit und Solidarität – so ist auch sein Lebensweg. Damit ist er eine Alternative zu Angela Merkel. Martin Schulz kann ein modernes Deutschland bauen.

2017 willingmannMaschinenbauer und Mediziner aus Magdeburg machen künftig gemeinsame Sache: Forscherinnen und Forscher der Orthopädischen Universitätsklinik und der Hochschule Magdeburg-Stendal wollen aus neuen Materialienhypoallergene, antibakterielle und verschleißfreie Implantate entwickeln, vor allem für Hüft- und Knieprothesen. Das Ziel: Operationen vermeiden und das Wohlbefinden von Patientinnen und Patienten steigern. Die Forschung wird im „Kompetenzzentrum Orthopädie und Unfallchirurgie 4.0“ gebündelt, das am 12. Januar 2017 von Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann offiziell eingeweiht wurde. Das Land hat die Einrichtung des Kompetenzzentrums mit gut 1,2 Millionen Euro für neue Geräte gefördert. Ich bin stolz darauf, auch einen Beitrag dafür geleistet zu haben, dass dieses Kompetenzzentrum an den Start gehen konnte. Deshalb folgte ich gern der Einladung zur Eröffnung.

Als im August 2009 die Magdeburger Wohnungsgenossenschaft MWG ihren ersten Mietertreff eröffnete, war das etwas ziemlich Neues. Bis dahin hatten sich vor allem Volkssolidarität, ASB oder Johanniter um die Betreuung von Senioren in den Wohngebieten gekümmert. Doch die MWG wollte mit ihrem Nachbarschaftstreff in einer Erdgeschosswohnung mehr erreichen - Nachbarn aller Generationen zusammen bringen. Ich fand das damals schon eine tolle Idee und wünschte vor sieben Jahren dem Projekt einen tollen Erfolg und der MWG den Mut, es durchzuhalten.

Mietertreff Quittenweg Budde kleinSieben Jahre später hat die MWG drei Nachbarschaftstreffs, die mittlerweile nicht mehr von hauptamtlichen Mitarbeitern, sondern von Ehrenamtlichen betreut werden. Dafür hat die Genossenschaft den MWG-Nachbarschaftsverein gegründet, in dem heute mehr als 270 Elbestädter Mitglied sind. Sie kümmern sich in vielen schönen Projekten darum, dass man vor der eigenen Wohnungstür bei Veranstaltungen vieler Art zusammenkommt. Ob Spielnachmittag oder Frauenfrühstück, Männer-Kochclub oder Senioren-Disko, Töpferkurs oder Strickrunde, gemeinsame Ausflüge oder die Mitgestaltung von Veranstaltungen - der Nachbarschaftsverein ist da, wenn er gebraucht wird. Eine wirklich runde Sache.

budde0519Das war ein ganz schwerer Wahlkampf, wir haben deutlich Stimmen verloren. Das wird auch nicht besser dadurch, dass dies nicht nur eine Entwicklung in Sachsen-Anhalt ist. Wir müssen den Kampf mit dem Rechtspopulismus in ganz Deutschland, aber eben auch in Sachsen-Anhalt entschlossen aufnehmen.

Wir werden als SPD Sachsen-Anhalt miteinander darüber sprechen, wie wir vorgehen müssen um neues Vertrauen bei den Bürgern zu finden, kräftiger zu werden und vor allem sozialdemokratisches Profil in der Landespolitik aufbauen. Vieles kann man sicher mit der aktuellen Flüchtlingsdebatte erklären, aber meines Erachtens eben nicht alles.
Dabei werden wir alle einbeziehen, die für die SPD in Bund, Land und Kommunen Verantwortung tragen.

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