Die Länder Berlin, Bremen und Hamburg werden in der nächsten Sitzung des Bundesrates einen Antrag einbringen, ein Verbot der Diskriminierung wegen sexueller Identität ins Grundgesetz aufzunehmen. Das sachsen-anhaltische Kabinett hat heute beschlossen, diesen Antrag nicht zu unterstützen.

Dazu erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion: "Ich unterstütze die Justizministerin in ihrer Argumentation. Die Aufnahme des Verbots der Diskriminierung wegen sexueller Identität ins Grundgesetz ist notwendig und richtig. Das Grundgesetz muss die Lebenswirklichkeit in unserer Gesellschaft widerspiegeln und somit auch der breiten gesellschaftlichen Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften Rechnung tragen.

Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Prof. Böhmer hat heute im Hamburger Abendblatt erklärt, "wenn ein Bundesland durch Steuergesetze des Bundes gezwungen wird, gegen die Schuldenbremse zu verstoßen, sollte man über eine juristische Überprüfung nachdenken".

Dazu erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt: "Dass der Ministerpräsident eine Verfassungsklage ankündigt, findet meine volle Unterstützung. Wenn das der einzige Weg gegen die steuerpolitische Realitätsverweigerung der neuen Bundesregierung ist, werden wir ihn mitgehen.

Nachdem der kleine Parteitag der CDU am gestrigen Tag den Koalitionsvertrag mit der FDP beschlossen hatte, kam massive Kritik aus verschiedenen CDU-geführten Bundesländern.

Dazu erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion: "Der Koalitionsvertrag ist das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben wurde. Noch bevor überhaupt eine Bundesregierung gebildet wurde, offenbaren sich die eklatanten Schwächen der neuen Regierungskonstellation. Die Politik der designierten Bundesregierung wird in den eigenen Reihen nicht nur nicht getragen, sondern offen bekämpft.

Zu den Ergebnissen des aktuellen Sachsen-Anhalt-Monitors erklärt Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion: "Der Sachsen-Anhalt-Monitor zeigt in vielen Bereichen eine leicht positive Tendenz. Die Menschen blicken optimistischer in die Zukunft - und das trotz der Wirtschaftskrise. Sie fühlen sich immer stärker mit dem Land verbunden und fast zwei Drittel glauben, dass es mit Sachsen-Anhalt wieder bergauf geht. Das ist eine gute Basis, auf der sich weiter aufbauen lässt.

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit hat Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, die Wiedervereinigung als "hart erkämpften Glücksfall der deutschen Geschichte" bezeichnet: "Der Fall der Mauer war hart erkämpft, gegen das Regime, auf der Straße. Das ist eine große Leistung der Menschen hier im Osten. Dennoch haben wir auch Glück gehabt. Glück, dass niemand auf den wahnwitzigen Gedanken kam zu schießen. Glück, dass der Herbst 1989 als friedliche Revolution in die Geschichte eingehen konnte."

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