Chemie

  • Zwischen Hoffen und Bangen: Arbeitsbesuch im Deutschen Chemie-Museum Merseburg

    2017 06 chemiemuseum drehrad klBei einem Arbeitsbesuch Mitte Juni in ihrem Bundestagswahlkreis (Mansfelder Land/Teile des Saalekreises) erfuhr Katrin Budde, dass es bereits in den 1960er Jahren in der Chemieregion Mitteldeutschland sehr intensive Bemühungen um ein Chemiemuseum gab. Prof. Klaus Krug erinnert sich: „Es lag sogar schon ein Raumkonzept für das Schloss Merseburg vor.“ Dass aber erst die Stilllegung und Demontage großer Teile der mitteldeutschen chemischen Industrie zwischen 1990 und 1994 die Chance für ein Deutsches Chemie-Museum bot, ist eine Ironie der Geschichte.“ Doch tatsächlich bot der Rückbau die Möglichkeit, Ausrüstungen und Anlagen aus den Kombinaten Leuna, Buna und Bitterfeld zu erwerben und für das Museum bereitzuhalten. Die Merseburger Professoren Klaus Krug und Hans Joachim Hörig griffen zu, gründeten 1993 den Förderverein „Sachzeugen der chemischen Industrie e.V.“ (SCI) und versuchten an Geschichte zu retten, was zu retten war.