sangerhausen

  • Erster Unternehmerstammtisch in Sangerhausen

    2017-04-stammtischDer Einladung Carsten Rudolfs waren neben OB-Kandidat Sven Strauß (SPD) 25 Unternehmer und Interessierte gefolgt. Mit am Tisch: Jürgen Ude, Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums und ich, die SPD-Kandidatin des Wahlkreises 74 bei der Bundestagswahl. Klar geht es bei Stammtischen wie diesen vor allem um eins: Um Jobs im Landkreis und in der Region.

    Schornsteinfegermeister Thomas Klaube sprach mir aus dem Herzen: ”Die Leute hier müssen Arbeit finden, aus allen Bildungsschichten. Doch die Leute, die etwas können, gehen weg, weil wir uns nicht sexy genug präsentieren.“ Sven Strauß sieht's nicht anders: „Ja, wir brauchen Arbeitsplätze hier, das ist der Kern, auf den wir immer wieder kommen.“ Beim Bildungssystem müsse man ansetzen.

  • Wie die Sangerhäuser ihren wertvollsten Schatz beschützten

    2017 07 07 spengler museum1 klGleich mit zwei Superlativen kann das Spengler-Museum Sangerhausen punkten: Es ist das erste zu DDR-Zeiten neu gebaute Museum und es hat Deutschlands einziges Gesamtskelett eines Steppenmammuts zu bieten. Und beide Besonderheiten haben unmittelbar miteinander zu tun. Denn Anfang der 1950er Jahren fürchtete Sangerhausen, dass der wertvollste Schatz der Stadt nach Berlin abtransportiert wurde. Um das zu verhindern, ließ die Stadt in aller Eile einen Museumsneubau errichten, in dem das Mammut gezeigt werden konnte. Der Plan ging auf – das Mammut steht noch heute dort.

    Ja, Sangerhausen und das Mammut. Seit der schon zu seinen Lebzeiten stadtbekannte Heimatforscher Gustav Adolf Spengler (1869-1961) im Jahr 1930 das Mammut in einer Kiesgrube bei Edersleben fand und drei Jahre lang Stück für Stück ausgrub, es präparierte und in seinem Privathaus mehr recht als schlecht ausstellte, ist die Stadt mammutverrückt. Mit der Eröffnung des Spengler-Museums ist das Mammut stolzes Wahrzeichen der Stadt.