wirtschaft

  • Erster Unternehmerstammtisch in Sangerhausen

    2017-04-stammtischDer Einladung Carsten Rudolfs waren neben OB-Kandidat Sven Strauß (SPD) 25 Unternehmer und Interessierte gefolgt. Mit am Tisch: Jürgen Ude, Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums und ich, die SPD-Kandidatin des Wahlkreises 74 bei der Bundestagswahl. Klar geht es bei Stammtischen wie diesen vor allem um eins: Um Jobs im Landkreis und in der Region.

    Schornsteinfegermeister Thomas Klaube sprach mir aus dem Herzen: ”Die Leute hier müssen Arbeit finden, aus allen Bildungsschichten. Doch die Leute, die etwas können, gehen weg, weil wir uns nicht sexy genug präsentieren.“ Sven Strauß sieht's nicht anders: „Ja, wir brauchen Arbeitsplätze hier, das ist der Kern, auf den wir immer wieder kommen.“ Beim Bildungssystem müsse man ansetzen.

  • FRIWI in Stolberg erzählt deutsch-deutsche Geschichte

    2017 09 05 friwi1 klDie Geschichte der Stolberger Familie Witte ist bester Romanstoff. Sie erzählt von Träumen, die zu Realität werden, von Ängsten, die am Ende ganze Lebenswerke ruinieren und von einer unverhofften Wende, die das Happy End bringt, Sie erzählt von Schweiß und Tränen ebenso wie von Erfolgshunger, Hartnäckigkeit, von Enttäuschungen und Freude, von Hinterhältigkeit und Genugtuung. Bei Wittes findet sich das alles in einem Zeitraffer von nicht einmal 100 Jahren. Gebannt höre ich Nadja Witte zu, die eigentlich ganz andere Pläne hatte, als die Familientradition als Konditorin fortzuführen. Als Nadja vor der Berufsentscheidung steht, ist das Familienunternehmen längst ein VEB und nichts, dem sie ihr Leben widmen will. Also studiert Nadja Witte Biologie und schlägt einen ganz anderen Weg ein als der Urgroßvater Friedrich-Wilhelm Witte (1868-1938). Denn mit ihm hatte alles begonnen...

  • Plenartagung Ausschuss der Regionen mit Stellungnahme zur Bioökonomie

    Ausschuss der Regionen – 123. Plenartagung

    Gleich mit zwei Initiativstellungnahmen unter sachsen-anhaltischer Leitung fand die 123. Plenartagung des Ausschusses der Regionen (AdR) am 11./12. Mai in Brüssel statt. Vertreten durch die beiden AdR-Mitglieder Herr Staatsekretär Dr. Schneider und Frau Katrin Budde nehmen hierbei die Stimmen Sachsen-Anhalts sowie der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften eine besondere Rolle im europäischen Kontext ein. So hat der AdR als erste EU-Institution überhaupt einen förmlichen Standpunkt zur EU-Kohäsionspolitik nach 2020 eingenommen. Berichterstatter StS Dr. Schneider legte hierzu die Stellungnahme zur „Zukunft der Kohäsionspolitik nach 2020“ vor. Die Stellungnahme setzt sich für eine starke, zielorientierte Kohäsionspolitik nach 2020 ein, die durch Verwaltungsvereinfachung und eine stärkere Einbindung der Regionen bei der Programmgestaltung zu einer effektiveren und auf die Bedürfnisse der Bürger zugeschnittenen Förderpolitik führen soll.