Arbeit und Soziales

schaufelrad_Paul-Georg_MeisterDer Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt kommt in Bewegung. Gleichwohl ist die Arbeitslosigkeit vergleichsweise hoch. Deshalb wird es auch weiterhin unsere wichtigste Aufgabe bleiben, konkrete Vorschläge für einen Abbau der Arbeitslosigkeit zu machen.

Einen anhaltenden Beschäftigungszuwachs wird es nur geben, wenn sich die wirtschaftliche Situation verbessert. Eine gute Wirtschaftspolitik ist auch immer eine erfolgreiche Beschäftigungspolitik. Daher streben wir als SPD mit unseren Maßnahmen eine Belebung der Wirtschaft und eine Senkung der Arbeitslosigkeit an.

lohndumping_verbotenRund 2,5 Millionen Beschäftigte arbeiten für Löhne, die weniger als 50 % des Durchschnittseinkommens ausmachen. Rund 500.000 Vollzeitbeschäftigte erhalten zusätzliche aufstockende Sozialleistungen. Allein in Sachsen-Anhalt arbeiten rund 55.000 Menschen und erhalten dafür einen Lohn, der nicht zum Leben reicht. Die Folge: Der Staat zahlt zusätzliche Leistungen im Rahmen der Grundsicherung („Hartz IV“).

Betroffen sind vor allem Geringqualifizierte, Frauen und junge Menschen. Aber nicht nur. Als Ergebnis fehlender Lohngrenzen hat sich der Niedriglohnsektor mittlerweile auch auf Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung ausgedehnt.

Die zunehmende Ausweitung des Niedriglohnsektors ist wirtschaftspolitisch eine Sackgasse und mit sozialer Marktwirtschaft nicht vereinbar. Wir wollen gerechte Löhne für gute Arbeit.

kindergarten_Torsten_Schroeder_PIXELIOEine gute frühkindliche Bildung bildet die Grundlage für einen erfolgreichen Bildungsweg und damit ist damit Basis für gute Lebensperspektiven jedes einzelnen Kindes. Wer Kinder nicht optimal fördern will, versagt ihnen früh die Chancen auf ein gutes Leben als Heranwachsender und im Alter. Dabei fallen der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und späterem Bildungsabschluss sehr stark ins Gewicht.

Die Empfehlungen des Bildungskonvents zeigen ganz klar, dass sich die Erkenntnis um die Bedeutung der frühkindlichen Bildung für die Lebensperspektiven und Chancen der Kinder auch gesellschaftlich durchgesetzt hat. Auf dieser Basis können wir nun an die schrittweise Umsetzung der Empfehlungen gehen.